Das Jahr 1802 gilt als Geburtsjahr der Rheinromantik in Deutschland: Der Philosoph, Kritiker und  Literaturhistoriker Friedrich Schlegel formulierte seine neue Landschaftsästhetik als drastische Absage an das bisher vorherrschende Ideal: „Für mich sind nur die Gegenden schön, welche man gewöhnlich rauh und wild nennt.“ In der bildenden Kunst gehören die Werke des Engländers William Turner mit ihren dramatischen Aspekten zu den Highlights – ebenso wie die Sommernacht am Rhein von Christian Eduard Böttcher. Sie gilt als ideale Umsetzung der Rhein- und Weinromantik.

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